WERTHER IM THEATER

"Werther" im Theater – zeitlos, wild und provokant

 

Schüler müssen sich im Falle des "Werther" mit einem Text auseinandersetzen, der einerseits die höchst subjektiven Erlebnisse einer Romanfigur wiedergibt und andererseits in einer für sie ungewohnten Kunstsprache verfasst ist.

 

Am anschaulichsten scheint daher der Zugang zum Stoff und dem Werther'schen Lebenskosmos, der weit mehr umfasst als die unglücklich Liebe zu Lotte, auf dem Theater zu gelingen.

 

Deshalb richtet sich die Inszenierung vor allem an ein junges Publikum. Sie lädt den Zuschauern zu einem spannenden, humorvollen und emotionalen Zugang zur abiturrelevanten Epoche des Sturm und Drangs ein.

Durch die Person des Werther-Fans wird das junge Publikum an die Themen wie Starkult, Selbstmord, Freiheitsdrang, Sexualität, Verlustangst, Natur und Geist, erste Liebe und der Sinn des Lebens herangeführt.

 

Musik, Zitate aus Popkultur und jugendrelevanten Debatten finden Platz in der Inszenierung, um den jungen Zuschauern Reflexionshilfen zu ihrer eigenen Lebens- und Liebeswelt zu bieten. Dabei wird die vierte Wand durchbrochen, sie Zuschauer werden direkt angespielt, angesprochen und vielfach mit einbezogen.